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Spaniens Pirateriequote rückläufig

Bei 21,3 Prozent aller im ersten Halbjahr 2003 in Spanien verkauften CDs handelte es sich um Piraterieprodukte. Nach Angaben der Urheberrechtsgesellschaft SGAE sank die Pirateriequote damit erstmals seit 1999.

Bei 21,3 Prozent aller im ersten Halbjahr 2003 in Spanien verkauften CDs handelte es sich um Piraterieprodukte, das stellte die spanische Urheberrechtsgesellschaft SGAE kürzlich im Rahmen einer Pirateriestudie fest. Damit sank die Pirateriequote laut der Organisation zum ersten Mal seit 1999 – im Vergleichszeitraum des Vorjahrs lag sie noch bei 25 Prozent, im Jahr 1997 nach IFPI-Statistik gar bei nur fünf Prozent. Laut der SGAE sind vor allem die Städte Granada und Madrid von der Piraterie betroffen: In Granada stammten mehr als 52 Prozent aller verkauften Tonträger aus illegaler Produktion, in der Hauptstadt immerhin 40 Prozent. In seinem Piraterierbericht von Anfang Juli hatte der internationale IFPI-Dachverband Spanien noch bei einer Pirateriequote von 25 bis 40 Prozent eingeordnet, gleichauf mit Italien, Portugal und Zypern. In Europa ist weiterhin Griechenland mit einer Quote von mehr als 50 Prozent am stärksten von dem Problem betroffen.

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