Das Musikgeschäft in Spanien bleibt weiterhin ein Stiefkind der europäischen Branche. Die ungemein hohe Piraterierate im Land und eine von der allgemein schwachen Wirtschaftslage zusätzlich gebremste Konjunktur haben den Labels die Bilanz für 2008 gründlich verhagelt. Nach Angaben des Tonträgerverbands Promusicae sanken die Umsätze der spanischen Branche im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent auf nur noch 254,4 Millionen Euro. Das physische Geschäft brach dabei nach Umsätzen um 12,4 Prozent auf 225,2 Millionen Euro und nach Verkaufszahlen um 9,4 Prozent auf 26,7 Millionen Einheiten ein. Das Digitalgeschäft in Spanien befindet sich noch im Entwicklungsstadium und trug lediglich 29,2 Millionen Euro zum Umsatz bei – ein Plus von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und nur ein Anteil von 11,5 Prozent am Gesamtgeschäft.
Spaniens Musikmarkt erodiert weiter
Das Musikgeschäft in Spanien bleibt ein Stiefkind der europäischen Branche. Die hohe Piraterierate im Land und eine von der schwachen Wirtschaftslage zusätzlich gebremste Konjunktur haben den Labels die Bilanz für 2008 gründlich verhagelt.





