Recorded & Publishing

SoundExchange schüttet Millionenbeträge aus

Die US-Verwertungsgesellschaft SoundExchange schüttet in diesen Tagen über 6,5 Mio. Dollar an Tantiemen für Aufführungsrechte im digitalen Übertragungsbereich aus. Erstmals profitieren davon auch Urheber, die sich von der niederländischen Gesellschaft SENA vertreten lassen.

Die US-Verwertungsgesellschaft SoundExchange schüttet in diesen Tagen über 6,5 Mio. Dollar an Tantiemen für Aufführungsrechte im digitalen Übertragungsbereich aus. Zu den größten Tantiemenzahlern bei SoundExchange zählen die Satellitenradiosender XM und Sirius, Musikprogramme wie DMX, Muzak oder Music Choice, die über die verschiedenen Kabel- und Satelliten-TV-Anbieter übertragen werden sowie Internetradios (Webcasts). Aufgrund eines Schlichterspruchs des US Copyright Office kann SoundExchange nun die Webcasting-Tantiemen für das Jahr 2003 ausschütten.

Die Royalties für die Jahre 1998 und 2002 sind noch immer strittig, Webcaster und RIAA konnten sich bislang nicht auf einen Vergütungssatz einigen. Dieser Streit soll demnächst von einem Berufungsgericht gelöst werden. Seit dem Beginn der Tantiemenausschüttung im Jahr 2001 hat SoundExchange nun über 22,5 Mio. Dollar an die Urheber verteilt. In diesem Jahr profitieren davon erstmals auch Urheber, die sich von der niederländischen Gesellschaft SENA vertreten lassen. Aufgrund eines Abkommens mit den europäischen Kollegen treiben SoundExchange und SENA gegenseitig die Tantiemen für die jeweiligen Künstler und Urheber in ihren Märkten ein. SoundExchange vertritt rund 8000 Plattenfirmen und Tausende Künstler.

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