Recorded & Publishing

Soundcharts sammelt Millionen ein

Im Juni setzte sich Soundcharts beim Midemlab durch, nun erhält das Unternehmen eine Kapitalspritze: Investoren stecken 3,1 Millionen Dollar oder umgerechnet rund 2,65 Millionen Euro in die Plattform.

Anfang Juni setzte sich Soundcharts , dem Start-up-Wettbewerb der Midem. Nun erhält das französische Unternehmen eine Kapitalspritze: Investoren stecken 3,1 Millionen Dollar oder umgerechnet rund 2,65 Millionen Euro in die Plattform. Neben der französischen Beteiligungsgesellschaft Alven Capital sind auch Kima Ventures und Global Founders Capital als Geldgeber mit an Bord, wie das Unternehmen am 12. September 2017 bestätigte.

Soundcharts wertet Charts-, Airplay- und Playlists-Daten sowie das Nutzerverhalten auf Streamingplattformen aus und arbeitet als Dienstleister nach eigenen Angaben bereits für mehr als 250 verschiedenen Firmen aus 23 Nationen, von den Musikmajors über zahlreiche unabhängige Labels und Musikverleger bis hin zu Künstlermanagements und Digitalvertrieben. „Soundcharts verarbeitet, analysiert und archiviert in Echtzeit eine Vielzahl von Informationen und wertet diesen Daten dank eines intuitiven und personalisierten Dashboards sowie automatisierter Berichte auf“, fasst CEO und Gründer David Weiszfeld die Aktivitäten von Soundcharts zusammen.

Mit den frischen Geldern will das Team von Soundcharts seine Position im technologischen Bereich festigen und zudem die internationale Expansion vorantreiben. Unter anderem wolle man noch vor dem Jahresende Niederlassungen in Los Angeles, New York und London eröffnen, heißt es aus Paris.

Der 33 Jahre alte David Weiszfeld begann seine Karriere im Musikgeschäft bei der französischen Niederlassung von Universal Music. Dort stieg er vom Praktikanten bis zum Head Of International Development und Sales auf und arbeitete mit Künstlern wie Stromae, Feist, Kavinsky, Carla Bruni oder C2C. 2013 verließ er den Musikkonzern und gründete zunächst die Management- und Beratungsfirma Bsharp. Soundcharts entwickelte sich zunächst als ein internes Projekt, ging dann aber 2016 auch offiziell ans Netz.