Recorded & Publishing

Soundbuzz wagt sich nach Hongkong

Der asiatische Digitalvertriebsdienstleister Soundbuzz will im Juli einen ersten Downloadshop in China eröffnen. Beim Markteintritt im Reich der Mitte beschränkt sich das Unternehmen aus Singapur allerdings zunächst auf die frühere britische Kronkolonie Hongkong.

Der asiatische Digitalvertriebsdienstleister Soundbuzz will im Juli einen ersten Downloadshop in China eröffnen. Beim Markteintritt im Reich der Mitte beschränkt sich das Unternehmen aus Singapur allerdings zunächst auf die frühere britische Kronkolonie Hongkong. Soundbuzz beliefert bereits verschiedene Musikshops in Singapur, Australien, Malaysia, Thailand, Neuseeland, Indien und auf den Philippinen, nun will sich CEO Sudhanshu Sarronwala ein Stück vom größten Kuchen im asiatischen Markt abschneiden. Er gibt jedoch zu, dass die höchste Hürde zum Erfolg in Asien noch immer die grassierende Piraterie ist.

In Australien, wo Soundbuzz mit Telstra Big Pond, dem größten ISP des Landes zusammenarbeitet, kann die Firma derzeit rund 120.000 Titel pro Monat absetzen. Da aber der Verkauf von lizenzierten Downloads in der ganzen Region noch immer in den Kinderschuhen steckt, setzt Soundbuzz zudem auf ein Angebot mit Klingeltönen. Selbst im technologiebegeisterten Südkorea machten die Downloadumsätze im Jahr 2004 nur ein Zehntel der Umsätze mit Klingeltönen aus.

In Hongkong will Soundbuzz jedoch mit beiden Formaten punkten und will die Kunden dabei unter dem eigenen Markennamen ködern – in den meisten anderen Märkten fungiert Soundbuzz lediglich als Zulieferer und Shopdienstleister.

Mehr zum Thema