Recorded & Publishing

Soundbuzz bleibt auf Wachstumskurs

Das Downloadportal Soundbuzz.com will im asiatischen Markt den Erfolg wiederholen, den Apple mit iTunes in Amerika und Europa hat. In diesem Jahr sollen sich die Umsätze bereits verdoppeln. Und neben Downloads sorgen bei Soundbuzz auch Klingeltöne für Einnahmen.

Das Downloadportal Soundbuzz.com will im asiatischen Markt den Erfolg wiederholen, den Apple mit iTunes in Amerika und Europa hat. In diesem Jahr sollen sich die Umsätze bereits verdoppeln. Ursache für das Wachstum sind die inzwischen sieben Filialen, die das Unternehmen in Singapur, Australien, Thailand, Neuseeland, Indien, Malaysia und auf den Philippinen betreibt. Soundbuzz bietet ähnlich wie Apple eine Kombination aus Onlineshop und kompatiblem MP3-Player an. Die Geräte liefert Creative, der Hersteller ist zu einem Drittel an Soundbuzz beteiligt. Laut CEO Sudhanshu Sarronwala verkauft Soundbuzz derzeit monatlich 100.000 Downloads zu Preisen zwischen umgerechnet 0,19 und 1,11 Euro – die große Differenz erklärt sich aus den unterschiedlichen Preisniveaus der einzelnen Märkte. Neben Downloads sorgen bei Soundbuzz auch Klingeltöne für Einnahmen. Der Absatz habe sich laut Sarronwala binnen eines Jahres auf monatlich zwei Mio. Stück verdoppelt. Für die Ringtones verlangt die Firma zwischen 0,23 und 2,30 Euro. Der Repertoirekatalog von Soundbuzz umfasst mehr als 300.000 Songs, wobei rund zehn Prozent davon von asiatischen Künstlern stammen.

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