Nach den ersten juristischen Niederlagen im vergangenen Jahr hat sich die koreanische P2P-Plattform Soribada nun außergerichtlich mit der Tonträgerindustrie des Landes geeinigt. Die Tauschbörsenbetreiber bezahlen der Korean Association of Phonogram Producers (KAPP) 8,5 Mrd. Won (rund 7,4 Mio. Euro), um alle straf- und zivilrechtlichen Klagen der Musikbranche aus dem Weg zu räumen. Künftig soll Soribada als lizenziertes Angebot weitergeführt werden.
Ab März kommt der neue Filesharing-Client Soribada 5 auf den Markt, der ein Downloadabo mit P2P-Komponente ermöglichen soll. Ab dem 1. April sollen die Downloads auch etwas kosten. In der vierwöchigen Testphase wollen Soribada und die Rechteinhaber das Nutzungsverhalten der bisher mehr als 22 Mio. registrierten User der Plattform analysieren. Erst dann wollen sich die resozialisierten Onlinepiraten auf ein Preismodell festlegen.





