Die Sony Corporation hat im zweiten Geschäftsquartal 2002/03 trotz schwieriger Marktbedingungen Gewinn eingefahren. Bei einem Umsatz von umgerechnet rund 14,7 Milliarden Euro bilanzierte der Weltkonzern für die Monate Juli bis September einen Nettogewinn von rund 363,4 Millionen Euro. Laut Sony-Chef Nobuyuki Idei hätten vor allem die Sparten Electronics und Games zum guten Ergebnis beigetragen. Im Musikbereich muss der Konzern allerdings weiterhin Verluste verbuchen: Zwar konnte Sony Music seinen Umsatz um rund 6,9 Prozent auf 1,127 Milliarden Euro steigern, gleichzeitig erhöhte sich aber der operative Verlust von 43,63 auf 46,09 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Konzern führt das auf Restrukturierungskosten (Entlassungen und Schließung einzelner Vertriebszentren) und gestiegenen Kosten im Repertoire-Bereich zurück. 71 Prozent des Musikumsatzes wurde von Sony Music International erwirtschaftet, während die übrigen 29 Prozent auf Verkäufen in Japan basieren. Während die internationalen Sony-Musikfirmen durch die verstärkte Produktion im DVD-Bereich für die Film- und Games-Unternehmungen des Konzerns ihren Umsatz um 15 Prozent steigern konnten, verzeichnet die japanische Division einen Rückgang um fünf Prozent.
Sony: Wieder Verluste im Musikbereich
Die Sony Corporation hat im zweiten Geschäftsquartal 2002/03 trotz schwieriger Marktbedingungen Gewinn eingefahren. Allerdings schwächelt der Musikbereich ein wenig.





