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Sony verkauft seine Produkte über digitale Kiosks

Die Kioskbetreiberfirma Zoom Systems hat mit Sony und Macy’s zwei namhafte Kunden an Land gezogen. Der Elektro- und Medienkonzern will CDs, DVDs, MP3-Player und Digitalkameras über die stummen Verkäufer ans Laufvolk bringen. Die Kaufhauskette will auf diesem Weg iPods verkaufen.

Die Kioskbetreiberfirma Zoom Systems hat mit Sony und Macy’s zwei namhafte Kunden an Land gezogen. Der Elektro- und Medienkonzern will CDs, DVDs, MP3-Player und Digitalkameras über die stummen Verkäufer ans Laufvolk bringen. Die Kaufhauskette will auf diesem Weg iPods verkaufen. Zunächst stehen die ersten drei Sony-Kiosks in Malls in Atlanta, Boulder und Santa Rosa.

Bis Jahresende sollen zehn der Verkaufsautomaten von Zoom Systems in Einkaufszentren, Flughäfen und Lebensmittelmärkten zum Einsatz kommen. Die High-Tech-Verkaufsgeräte informieren über ihren Inhalt per Touchscreen, auf dem die technischen Daten der Hardware aufgelistet und Musikvideos zu den CDs und Filmausschnitte zu den DVDs gezeigt werden. Bezahlt wird per Kreditkarte oder Debit Card (EC-Karte). Nach dem Kauf wird Zoom per Internetanbindung informiert und ein Fulfillmentdienstleister übernimmt die Nachbestückung des Kiosks.

Sollte der Testlauf erfolgreich sein, will Sony künftig noch mehr dieser Zoom-Kiosks aufstellen. Zoom Systems will dann auch Downloads an den Automaten verkaufen, die per USB-Port direkt auf die MP3-Player übertragen werden sollen. Der Anbieter des Konzepts betreibt bereits rund 100 dieser Kiosks mit ähnlicher Bestückung im ganzen Land, demnächst werden 180 in den Macy’s-Kaufhäusern dazukommen. In diesen sollen aber keine Sony-Waren, sondern iPods und Zubehör angeboten werden.

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