Recorded & Publishing

Sony und BMG informieren Kartellbehörden

Die Medienkonzerne Bertelsmann und Sony haben die geplante Fusion ihrer Musiksparten bereits bei der US-Kartellbehörde angemeldet. Auch zwei weitere Vorstandsposten sollen bereits besetzt sein.

Die Medienkonzerne Bertelsmann AG und Sony haben die geplante Fusion ihrer Musiksparten bereits bei der US-Kartellbehörde angemeldet. Wie BMG-President und CEO Rolf Schmidt-Holtz dem „Spiegel“ erklärte, sei die EU-Kommission hingegen zunächst nur informell benachrichtigt worden. Die europäischen Wettbewerbshüter verlangen für einen formellen Antrag zunächst einen abgeschlossenen Vertrag. Den wollen die beiden Firmen innerhalb von 90 Tagen vorlegen. Die Fusion soll zu jährlichen Einsparungen in Höhe von 300 Mio. Euro führen, die mit der Fusion verbundenen Kosten werden dagegen auf rund 400 Mio. Euro geschätzt. Der künftige Vorstand von Sony BMG soll sich aus sechs Mitarbeitern zusammensetzen, jede Company will drei Manager entsenden: Neben Schmidt-Holtz als Chairman of the Board und Sony-Chef Andrew Lack als CEO behalten BMG-COO Michael Smellie und Sony Music-CFO Kevin Kelleher ihre bisherigen Funktionen wohl auch im fusionierten Unternehmen. Die beiden weiteren Vorstandsmitglieder stehen dagegen noch nicht fest.

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