Die Umstrukturierungen und Entlassungen der letzten Monate zeigen ihre Wirkung in der Bilanz. Sony Music konnte trotz weniger Umsatz im dritten Geschäftsquartal (bis 31. Dezember) seinen Vorsteuergewinn um die Hälfte steigern. Die Umsätze sanken von 188 Mrd. Yen (1,41 Mrd. Euro) im Vorjahresquartal auf nunmehr 182,1 Mrd. Yen (1,37 Mrd. Euro) – ein Rückgang um 3,1 Prozent. Dagegen sprang der Operating Income geradezu von 20,2 Mrd. Yen (150 Mio. Euro) auf 30,3 Mrd. Yen (230 Mio. Euro) – ein Plus von 50,3 Prozent. Sony Music Entertainment International (SMEI), mit Sitz in New York und geplanter Fusionspartner für BMG, trug 76 Prozent zu den Umsätzen von Sony Music bei, die restlichen 24 Prozent lieferte Sony Music Entertainment Japan (SMEJ). Die Umsatzsteigerung bei SMEI betrug sechs, die bei SMEJ acht Prozent. Gewinnzahlen für diese beiden Geschäftsbereiche gab Sony nicht bekannt. Der japanische Konzern gab indes in seinem Bilanzkommentar zu, dass der Gewinnzuwachs im Musiksektor hauptsächlich ein Ergebnis der Strukturumbauten ist.
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