Der Sony-Musikarm geht mit roten Zahlen in die Ehe mit BMG: Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres schloss Sony Music mit einem operativen Verlust in Höhe von 1,1 Mrd. Yen oder umgerechnet zehn Mio. Dollar ab. Allerdings konnte das Unternehmen sein Minus deutlich reduzieren: Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wies Sony noch Verluste in Höhe von sechs Mrd. Yen aus. Nach Umsätzen legte die Musiksparte des Elektronikkonzerns im Zeitraum bis Ende Juni 2004 währungsbereinigt um 1,5 Prozent auf umgerechnet rund 1,1 Mrd. Dollar zu. Allein auf Yen-Basis hätte das Umsatzplus gar bei sieben Prozent gelegen. Die internationale Abteilung SMEI mit Sitz in New York trug dazu 71 Prozent aller Umsätze bei und verbuchte ein Plus von acht Prozent, die japanische Division SMEJ verzeichnet Umsatzzuwächse in Höhe von sieben Prozent und erzielte 29 Prozent der Musikverkäufe. Nach Konzernangaben legten beide Bereiche auch operativ zu, während aber SMEJ Gewinne in ungenannter Höhe erzielte konnte SMEI allein seine Verluste um 40 Prozent reduzieren. Das Joint Venture Sony BMG soll trotz der noch ausstehenden Genehmigung der Wettbewerbshüter in den USA laut Konzernchef Nobuyuki Idei künftig dank effizienterer Möglichkeiten im Management und dank Wettbewerbsvorteilen durch die Unternehmensgröße zur Verbesserung der Profitabilität beitragen. Während Sony Music Verluste schreibt verbuchte der Bertelsmann-Musikarm BMG im ersten Halbjahr 2004 Gewinne in einer Spanne von 27 Mio. bis 30 Mio. Euro, elf Mio. davon in Deutschland – laut BMG-Deutschlandchef Maarten Steinkamp das beste Halbjahresergebnis seit fünf Jahren.
Sony Music macht Minus
Der Sony-Musikarm geht mit roten Zahlen in die Ehe mit BMG: Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres schloss Sony Music trotz anziehender Umsatzzahlen mit einem operativen Verlust in Höhe von zehn Mio. Dollar ab.





