Die Musiksparte des Sony-Konzerns schloss das Geschäftsjahr bis zum 31. März 2004 trotz Umsatzrückgängen in Höhe von 6,3 Prozent mit einem operativen Gewinn ab: Bei Umsätzen von 5,384 Mrd. Dollar oder umgerechnet 4,53 Mrd. Euro blieb ein Gewinn von 182 Mio. Dollar oder rund 108 Mio. Euro. Diese Entwicklung spiegelt sich von Balthasar Schramm und Boris Löhe auch auf dem deutschen Markt wieder. Im vergangenen Jahr schrieb Sony Music international noch rote Zahlen in Höhe von damals umgerechnet rund 70 Mio. Euro. Von den Musikumsätzen entfielen 74 Prozent auf Sony Music Entertainment International (SMEI), 26 Prozent steuerte Sony Music Entertainment Japan bei (SMEJ). Beide Sparten erzielten nach Konzernangaben operative Gewinne, wobei im internationalen Geschäft vor allem Rationalisierungsbemühungen, geringere Ausgaben für Werbung und knappere Promotionbudgets zum Gewinn beitrugen. Auch die Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen seien im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Für das neue Geschäftsjahr rechnet Sony-Konzernchef Nobuyuki Idei trotz weiterer Einbrüche im weltweiten Tonträgergeschäft und sinkender Margen im Bereich der Fertigung mit wachsenden Gewinnen der Musiksparte. Laut Idei sollen dazu vor allem die bereits von Sony-Musikchef Andrew Lack angeschobenen Sparmaßnahmen beitragen. Den aktuellen Stand der Fusion zwischen Sony Music und BMG kommentierte Idei zunächst nicht.





