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Sony Music hofft auf bessere Zeiten

Howard Stringer, CEO der Sony Corporation of America, erwartet für den Musikbereich des Konzerns im laufenden Geschäftsjahr höhere Einnahmen.

Howard Stringer, CEO der Sony Corporation of America, erwartet für den Musikbereich des Konzerns im laufenden Geschäftsjahr höhere Einnahmen. Sony Music werde „profitabler und erfolgreicher als im letzten Jahr“ abschneiden, erklärte Stringer bei einer Sitzung führender Branchenvertreter in Los Angeles. Durch Umstrukturierungsmaßnahmen, die rund 1000 Angestellte den Job kosteten, spart Sony Music nun rund 100 Mio. US-Dollar per annum an Personalkosten ein – für Stringer die Basis für den erwarteten Aufschwung. Im Geschäftsjahr 2002/03 hatte Sony Music weltweit rund 70 Mio. US-Dollar Verlust erwirtschaftet. Stringer bestätigte, dass es Gespräche mit Bertelsmann über eine Fusion mit BMG gegeben habe. Das Thema sei aber vom Tisch. Neue Impulse erhofft sich Sony Music auch durch einen Deal mit Computerchiphersteller Intel. Sony Music soll mit Musik und Videos Content für Intel-Chips für Mobiltelefone und Minicomputer liefern. Es ist die erste Zusammenarbeit dieser Art von Intel mit einem Musik-Major.