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Sony Music fährt Minus ein

Der Musikarm des Sony-Konzerns schloss das erste Quartal mit einem Umsatzminus im einstelligen Prozentbereich ab. Gleichzeitig konnte Sony Music seine operativen Verluste reduzieren.

Der Musikarm des Sony-Konzerns schloss das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres zum 30. Juni bei Umsätzen in Höhe von 975 Mio. Dollar mit einem Minus von 8,8 Prozent im Verleich zum Vorjahreszeitraum ab. Während der internationale Arm SMEI ein Umsatzminus von acht Prozent verbuchen musste, steigerte die Japan-Dependance SMEJ ihre Verkäufe um elf Prozent. Dies spiegelt sich auch im Ergebnis der beiden Sparten: SMEI fuhr Verluste ein, SMEJ konnte dagegen nach Verlusten im Vorjahresquartal nun Gewinne ausweisen. Sony weist allerdings in seiner Quartalsbilanz nur ein Gesamtergebnis der Musiksparte aus, das mit operativen Verlusten von 50 Mio. Dollar allerdings besser ausfällt als im Vorjahr. Diese Verbesserungen gehen nach Konzerangaben vor allem auf das Konto von aggressiven Restrukturierungsmaßnahmen, die unter der Leitung von Andrew Lack eingeleitet wurden. Die Umsatzeinbrüche von SMEI sind nach Konzernangaben auf die derzeitige Branchenkrise und ihre verschiedenen Ursachen zurückzuführen, zudem hätten die Einnahmen aus den Presswerksaktivitäten unter dem Preisverfall in diesem Bereich gelitten.

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