Was zunächst nur als Gerücht kursierte, ist nun offiziell: Paul Burger, President von Sony Music Entertainment Europe, muss gehen. Damit ist er bislang das höchstrangige Opfer der beispiellosen Entlassungswelle. Nach 26 Jahren Firmenzugehörigkeit nimmt Burger seinen Hut. Die Aufgaben von Burger übernimmt nun Rick Dobbis, der als President von Sony Music International wie erwartet seinen Kompetenzbereich ausweiten konnte. Burger kam 1977 zur damaligen CBS. Nach seinem Einstieg bei der israelischen Niederlassung wechselte er ins Sony-Office nach Paris. 1989 wurde Burger Sony-President in Kanada, wo er maßgeblich an der Karriere von Celine Dion beteiligt war. 1993 wurde er Chairman & CEO von Sony Music UK, im Oktober 2000 wechselte Burger an die Spitze von Sony Music Europe. Unklar bleibt indes, was aus der Europazentrale wird. Insider spekulieren, dass das internationale Marketing-Büro des Majors von London nach New York verlegt wird.
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