Sony Music Domestic
Boris Löhe will mit der neuen Struktur „komplexe Prozesse kreativ moderieren“. Dazu hat er neben Columbia (unter der Leitung von Ralf Kotowski) und Epic (Volker Neumüller) zwei neue Bereiche, im Sony-Jargon Zellen genannt, aufgestellt: Tessy Schulz sitzt an der Schnittstelle zu den angeschlossenen Labels wie X-cell Records, Four Music Productions GmbH, PirateRecords und ka² Music & Entertainment. Eine Lösung, die gut ankommt: „Es ist großartig, dass eine Major-Company soviel Gewicht auf das lokale Segment legt. Sony Music Domestic sucht in der Branche seinesgleichen“, kommentierte Fitz Braum, Managing Director Four Music. Die zweite neue Zelle kümmert sich um den MOR-Bereich und wird von Bettina Exner und Tanja Merz geleitet. Domestic-Chef Boris Löhe ist sich sicher: „Mit dieser Struktur der kleinen Einheiten sind wir glaubwürdig und beweglich“.
Sony Music International Der internationale Arm von Sony Music will mehr sein als eine „Verwertungsgesellschaft“ für UK- und US-Produkte, wie sein neuer Chef Willy Ehmann betont. Statt dessen solle künftig vor allem europäisches Repertoire gestärkt und marktgerecht platziert werden. Als Motto hat Ehmann „Be creative, invest smart and be successful“ ausgegeben. Bei der Umsetzung kann er auf die Unterstützung von vier erfahrenen Musikmanagern vertrauen. Gaby Bartolomeo verantwortet als Director Promotion den Bereich, Michael Brüggemann ist Vice President Classical, Peter Grazé verantwortet als General Manager die internationalen Aktivitäten der früheren Sony-Divison Epic. Das Führungsquartett, das jeweils direkt an Ehmann berichtet, komplettiert der Neuzugang Barbara Czeslik, die von Mercury zu Sony wechselt und für Ehmann als Director Columbia arbeiten wird. „Sony Music International ist jetzt mit einer ungeheuer großen Bandbreite am Start“, freut sich Willy Ehmann.






