Sony Ericsson konnte sowohl bei Umsatz als auch bei Gewinn im 3. Quartal 2005 zulegen. Demnach erwirtschaftete das japanisch-schwedische Joint Venture einen Umsatz von 2,06 Mrd. Euro gegenüber 1,68 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Analysten waren von einem Umsatz um die 1,73 Mrd. Euro ausgegangen, berichtet der Nachrichtendienst Reuters. Der Vorsteuergewinn stieg auf 151 Mio. Euro von 136 Mio. Euro im selben Zeitraum 2004. Auch hier rechneten die Experten mit weit weniger, nämlich 107 Mio. Euro. Der Handyhersteller verkaufte nach eigenen Angaben im 3. Quartal 13,8 Mio. Mobiltelefone. Im selben Drei-Monats-Zeitraum des Vorjahres konnten 10,7 Mio. verkauft werden.
Grund für die positive Entwicklung sei u.a. der enorme Erfolg des Walkman-Handys W800i, hieß es. Zudem sei der durchschnittliche Preis pro Handy gestiegen, was den Anteil hochwertiger Geräte verdeutlicht, teilte das Unternehmen mit. Die Absatzprognose für den Weltmarkt wurde von Sony Ericsson ebenfalls nach oben korrigiert: Rund 760 Mio. Mobile Devices sollen demnach 2005 weltweit verkauft werden.
Der Handyhersteller kündigte außerdem mit dem W900i ein weiteres Walkman-Handy an, das ebenso wie das W800i über einen Musikplayer und eine 2-Megapixel-Kamera verfügt, jedoch auch im UMTS-Netz funkt und flotte Over-the-Air-Downloads erlaubt.





