Nach Napster und Musicnet hat sich mit Sony Connect binnen weniger Tage der nächste Downloadanbieter auf einen neuen Vertrag mit der britischen Verwertungsgesellschaft MCPS-PRS Alliance verständigt. Die Konditionen für die Vergütung von Downloads und Streamingdiensten sind dieselben, wie die in den mit den anderen Anbietern ausgehandelten Deals. Zuvor hatten bereits iTunes, O2, Vodafone, Orange und T-Mobile entsprechende Verträge mit der MCPS-PRS abgeschlossen.
Die für drei Jahre gültige Vereinbarung sieht vor, dass Autoren und Komponisten von allen Downloadverkäufen – ob über Computer oder Handy – acht Prozent vom Bruttoverkaufspreis abzüglich Mehrwertsteuer erhalten. Dabei haben die beteiligten Gruppen sich auch auf einen nicht näher definierten Mindestvergütungssatz geeinigt, der auch dann zu zahlen ist, wenn die Verkaufspreise drastisch sinken sollten. Klingeltontantiemen sind in dieser Einigung nicht enthalten.
Damit zieht sich nun auch Sony Connect aus den auf Mitte November vertagten Schlichtungsgesprächen zwischen der MCPS-PRS Alliance und verschiedenen Onlinemusikanbietern zurück. Nur die drei Firmen AOL, RealNetworks, und Yahoo! haben sich noch nicht mit den britischen Urhebern über die Tantiemensätze geeinigt.





