Der Sony-Konzern hat in den USA am 4. Mai seinen Downloadshop Connect eröffnet. Das Angebot startet laut Firmenangaben mit rund 500.000 Songs zu Preisen ab 99 Cent, Alben sollen ab 9,99 Dollar zu haben sein. Das Repertoire lizenziert Sony aus den Katalogen aller fünf Majors und zahlreichen Indies, zudem sollen viele exklusive Tracks von Acts wie Avril Lavigne, Yeah Yeah Yeahs, Snow Patrol oder Toby Lightman erhältlich sein. Wie bereits vor dem Start zu erfahren war, setzt Sony bei Connect-Tracks auf das eigene Format Atrac3, kodiert mit 132 Kilobit pro Sekunde. Die Songs sollen sich unbegrenzt auf tragbare Geräte übertragen lassen und auf drei bei Connect anzumeldende Rechner. Außerdem sollen zehn Brennvorgänge möglich sein, fünf davon im Atrac3-Format und fünf im klassischen Redbook-Format. Wie Apple mit seiner Verbindung von iTunes-Shop und iPod-Player baut auch Sony auf die Verknüpfung von Hard- und Software: Die Atrac3-Tracks lassen sich auf den tragbaren MD-Playern der neueren und neuesten Generationen abspielen, von denen der Konzern bis zum Jahresende 2004 allein in den USA rund sieben Mio. Exemplare unters Volk gebracht haben will. Bislang hat Sony nach eigenen Angaben rund 2,5 Mio. mit dem Connect-Store kompatible Geräte verkauft. Details zum geplanten Start des Connect-Angebots in Europa nannte Sony nicht.
Sony bringt Connect ans Netz
Der Sony-Konzern hat in den USA am 4. Mai seinen Downloadshop Connect eröffnet. Das Angebot startet mit rund 500.000 Songs zu Preisen ab 99 Cent.






