Im lange währenden Streit um die Rootkit-Kopierschutzsoftware entschädigt Sony BMG nun auch Kunden in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Texas.
Der Major zahlt an beide Staaten je 750.000 Dollar; Kunden, deren Rechner durch das „Rootkit“ beschädigt wurde, werden mit bis zu 175 Dollar entschädigt. Sony BMG verpflichtete sich zudem, keine Kopierschutzsoftware mehr zu benutzen, die sich vom Kunden nicht wieder deinstallieren lässt.
Nach Angaben von Sony BMG waren 450.000 Tonträger in Kalifornien und 130.000 in Texas mit XCP geschützt.
Die Kopierschutzsysteme MediaMax und XCP hatten beim Abspielen der CDs auf Computern Treiber installiert, die die PCs für gezielte Hackerangriffe verwundbar machten. Zudem wurden einige Rechner beim Versuch, die Software zu deinstallieren, beschädigt.





