Recorded & Publishing

Sony BMG will bis zu 2000 Stellen streichen

Sony BMG soll im Jahr 2006 einen Gewinn von fast 270 Mio. Euro erzielen. Das sei allerdings nur durch Stellenabbau zu erreichen. Rolf Schmidt-Holtz rechnet zudem mit einer Genehmigung der Fusion durch die Kartellbehörden.

Der fusionierte Musikkonzern Sony BMG soll im Jahr 2006 einen EBITA-Gewinn von fast 270 Mio. Euro erzielen; in den beiden Folgejahren sollen die Gewinne über 283 Mio. auf 294 Mio. Euro steigen. Das sei allerdings nur durch einen massiven Stellenabbau zu erreichen, berichtet das „Manager Magazin“. Bis zu 2000 Stellen sollen demnach gestrichen werden. Dennoch habe BMG keine strategische Alternative zur Fusion gehabt, erklärte der BMG-CEO und designierte Chairman von Sony BMG, Rolf Schmidt-Holtz, dem Magazin: „Bei weiterhin sinkendem Markt hätten wir irgendwann die kritische Kraft verloren. Wir hätten uns nicht gesundgeschrumpft, sondern einfach die Schwindsucht bekommen.“ Vor diesem Hintergrund rechnet er auch mit einer Genehmigung des Zusammenschlusses durch die Kartellbehörden: „Als jemand, der langjährige Joint-Venture-Erfahrung hat, weiß ich, dass statistisch gesehen 70 Prozent aller Fusionen scheitern. Bei Sony BMG bin ich aber absolut optimistisch.“