Die Konzerne Bertelsmann und Sony warten derzeit auf Post aus Brüssel: In einem so genannten Statement of Objections legen die Kartellwächter der EU, die zuvor die laufende Untersuchung der geplanten Fusion der Musiksparten Sony Music und BMG ausgesetzt hatten, dann ihre wettbewerbsrechtlichen Bedenken vor. Laut Medienberichten lasse sich anhand dieser Liste abschätzen, ob eine Fusion überhaupt, oder auch nur unter erschwerten Auflagen möglich sei. Ein Sprecher von Wettbewerbskommissar Mario Monti erklärte derweil in Brüssel, über den Ausgang der Prüfung könne weiterhin nur spekuliert werden. Da es nur wenige große Musikkonzerne gebe, sei in diesem Fall eine genaue Prüfung notwendig: „Wenn zwei von diesen fusionieren, muss immer besonders genau geprüft werden.“ Laut Medienberichten kreisen die Bedenken der Wettbewerbshüter vor allem um die Frage, ob Sony BMG nach einer Fusion in der Lage sei, eine so genannte kollektive Dominanz im Musikgeschäft auszuüben.
Sony BMG wartet auf blauen Brief aus Brüssel
Die Konzerne Bertelsmann und Sony warten derzeit auf Post aus Brüssel: In einem so genannten Statement of Objections legen die Kartellwächter der EU dann ihre wettbewerbsrechtlichen Bedenken vor.





