Recorded & Publishing

Sony BMG strukturiert in Großbritannien um

Der britische Sony-BMG-Chef Rob Stringer bündelt den Großteil der Musikdivisionen des Majors künftig in den beiden neu geschaffenen Labelgruppen Columbia und RCA.

Der britische Sony-BMG-Chef Rob Stringer bündelt den Großteil der Musikdivisionen des Majors künftig in den beiden neu geschaffenen Labelgruppen Columbia und RCA. Beide operieren vom Headquarter im Londoner Bedford House aus und berichten direkt an Musikchef Ged Doherty. „In rund einem Jahr haben wir erfolgreich zwei große, britische Unternehmen zusammengeführt“, erklärt Stringer. Nun sei es an der Zeit, die Konturen des Konzerns nach außen hin zu schärfen. Daher habe sich Sony BMG UK zu dieser Umstrukturierung entschieden. Zu den Labelgruppen zählen u.a. die Labels Columbia, Epic, Jive, J, RCA, Cheeky, Deltasonic, Modest, Phonogenic und Syco Music. Stringer kündigte eine „Verstärkung der kreativen Aktivitäten“ an und holte zwei neue Leute an die Spitze der beiden Labelgruppen.

Mike Smith wird als Managing Director die Leitung der Columbia Label Group übernehmen. Sein Pendant bei der RCA Label Group wird Craig Logan, der wie Smith neu zum Unternehmen stößt. „Craig ist einer der wenigen einheimischen Manager, die erfolgreich eine weltweite Kampagne für einen Künstler umsetzen können, während bei Mike allein schon die Namen der von ihm betreuten Signings für sich sprechen“, betont Doherty.

Logan begann seine Karriere im Musikmanagement 1995 bei EMI, wo er zum Vice President International Marketing aufstieg. 1998 machte er sich gemeinsam mit Roger Davies selbstständig und übernahm das Management von Künstlern wie Sade, Tina Turner, M People, Joe Cocker und Pink. Smith kommt von EMI Music Publishing zu Sony BMG. Dort war er zuletzt als Director A&R tätig und arbeitete u.a. mit Robbie Williams, The Verve, PJ Harvey, Primal Scream und Kasabian. Zu seinen Signings zählen die Arctic Monkeys, Arcade Fire, Gorillaz und Blur.

Mehr zum Thema