Die Kosten der Fusion von Sony BMG sollen laut Bertelsmann-Konzernchef Dr. Gunter Thielen bereits 2005 wieder eingespielt sein. „Sony BMG schreibt von Anfang an schwarze Zahlen“, sagte Thielen gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. „Die Fusionskosten von 370 Mio. Euro sind 2005 verdaut.“ Anstelle des Joint Ventures hätte auch eine Übernahme von Sony Music im Raum gestanden, aber „Sony wollte nicht verkaufen, und wir hätten das Geld auch nicht gehabt“. Auch über einen eventuellen Verkauf von BMG habe es Gespräche gegeben, dies sei aber „keine Option“ gewesen“. Obwohl nun Sony im Namen des neuen Majors an erster Stelle stehe, sei Bertelsmann nicht der Juniorpartner, erklärte Thielen: „Der erste Vorstandschef wurde von Sony gestellt, den nächsten bestimmen beide. Es ist eine gleichberechtigte Partnerschaft mit Ausstiegsklauseln, die in frühestens fünf Jahren greifen.“ Obwohl Sony mit seinem Downloaddienst Connect bereits im Digitalvertrieb tätig ist, wolle man bei Sony BMG nicht in diesen Markt einsteigen: „Unsere Erfahrung ist, dass ein solches Geschäft lieber von neutralen Dritten gemacht werden sollte, und nicht von Musikkonzernen.“
Sony BMG soll schwarze Zahlen schreiben
Die Kosten der Fusion von Sony BMG sollen laut Bertelsmann-Konzernchef Gunter Thielen bereits 2005 wieder eingespielt sein. Sony BMG werde von Anfang an schwarze Zahlen schreiben. Trotzdem gibt es offenbar auch Ausstiegsklauseln.






