Recorded & Publishing

Sony BMG nennt Anhörung konstruktiv

Die Anhörung vor den Wettbewerbshütern der EU zur Fusion Sony BMG verlief nach Ansicht der beiden Konzerne Bertelsmann und Sony produktiv und konstruktiv. Man sei zuversichtlich, verstanden worden zu sein.

Die zweitägige mündliche Anhörung vor den Wettbewerbshütern der Europäischen Union zur Fusion Sony BMG verlief nach Ansicht von Bertelsmann und Sony produktiv und konstruktiv. Man habe seine Argumente zu allen von den Wettbewerbshütern angeführten Beschwerdepunkten vortragen können. Beide Konzerne zeigten sich zuversichtlich, „dass ihre Präsentationen zum wirtschaftlichen Umfeld der Musikindustrie und zum Kulturprodukt Musik verstanden wurden“ und wollen „ihr proaktives Engagement mit der EU-Kommission unverändert fortführen, bis eine endgültige Entscheidung erreicht worden ist“, heißt es in einem Bertelsmann-Statement. An der Anhörung nahmen demnach Rechts- und Wirtschaftsexperten, Beamte von 13 nationalen Wettbewerbsbehörden und interessierte Dritte teil. Das geplante Joint Venture sei eine Reaktion auf de Veränderungen in der Tonträgerbranche: „Das Gemeinschaftsunternehmen wird substanziellere Investitionen in die Kreation von Musik erlauben als andernfalls möglich wären und auf diese Weise die kulturelle Vielfalt in Europa bewahren und fördern“, heißt es. Die Konsumenten seien schließlich „Nutznießer des Joint Ventures“. Die zuvor auf den Plan getretenen Gegner der Fusion, darunter zahlreiche Vertreter der unabhängigen Labels, treffen im Anschluss an diese Runde hinter verschlossenen Türen auf Vertreter der Wettebewerbshüter.

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