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Sony BMG erhöht Investitionen ins nationale Geschäft

Mit GfK-Zahlen, die Sony BMG einen Anteil von fast 32 Prozent am nationalen Repertoirebereich zuschreiben, sieht sich der fusionierte Major als Marktführer und will seine Investitionen in diesem Segment für 2005 um 20 Prozent erhöhen.

Mit GfK-Zahlen, die Sony BMG einen Anteil von fast 32 Prozent am nationalen Repertoirebereich zuschreiben, sieht sich der fusionierte Major als Marktführer und will seine Investitionen in diesem Segment für 2005 um 20 Prozent erhöhen.

Insgesamt investiert Sony BMG 25 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2005 in den Aufbau und die Entwicklung des lokalen Repertoires – eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem letzten Jahr.

„Unsere derzeitigen Chartserfolge sind das Ergebnis unserer Fokussierung auf wirklich hervorragende Talente, die wir weitestgehend direkt unter Vertrag nehmen und nicht über Distributionsdeals vermarkten“, erklärt Maarten Steinkamp, President Sony BMG Continental Europe und Chairman & CEO Sony BMG Germany. „Vergangenes Jahr, als wir mit der Strategie ‚Qualität statt Quantität‘ unser Artist Roster verkleinerten und damit in die Kritik gerieten, hatten wir versprochen, auf eigene Künstler zu setzen und weiter in nationales Produkt zu investieren. Dieses Versprechen haben wir gehalten, und diese Strategie hat sich als richtig erwiesen,“ so Steinkamp weiter.

Den Erfolg begründet der Sony-BMG-Chef auch mit der dezentralen Struktur des Majors. „Die kreativen Macher unserer Joint-Venture-Unternehmen wie zum Beispiel Heinz Canibol, Roman Rybnikar, George Glueck, die absolut selbstständig und in engem Kontakt mit den Künstlern gestalten und schnell entscheiden, sind ein wesentlicher Garant für unsere Effizienz im lokalen Bereich.“

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