Ein paar Wochen, nachdem Sony BMG die DualDisc in Deutschland auf den Markt gebracht hat, sind nun auch in Großbritannien die ersten Titel des doppelseitig bespielten Tonträgers erschienen.
„Die DualDisc repräsentiert eine dramatische Erweiterung der Erfahrung, wenn man Musik genießt“, erklärte Andrew Lack, CEO Sony BMG, zum UK-Start, der mit der Veröffentlichung der neuen Alben von Bon Jovi und Barbra Streisand als DualDisc über die Bühne ging.
Auch der britische Handel unterstützt das neue Format, das auf der einen Seite eine reguläre CD und auf der anderen Seite eine DVD mit einem Surround-Mix des Albums und oft zusätzlichen visuellen Inhalten bietet. So betonte Gennaro Castaldo von der englischen Handelskette HMV: „Die Idee hinter der DualDisc ist es, dem Kunden Mehrwert zu geben. Die potenzielle Nachfrage ist sicherlich sehr groß, aber sie hängt davon ab, wie das Thema beworben wird und wie viele Titel veröffentlicht werden.“ Zudem erklärte er, dass vor allem, wenn die anderen Majors sich ebenfalls des Themas annähmen, viel erreicht werden könnte.





