Recorded & Publishing

So sieht die neue KI-Kennzeichnung auf YouTube Music aus

YouTube Music führt Labels für KI-generierte Musik ein. Wie die Plattform mitteilt, sollen Hörer:innen künftig leichter erkennen können, wenn ein Song überwiegend mithilfe generativer KI entstanden ist. Das gilt etwa dann, wenn ein generatives Modell sowohl die Komposition als auch den Gesang erzeugt hat.

Das Label erscheint direkt auf der Player-Seite eines Titels auf YouTube Music, bei dem KI nach Angaben von YouTube „eine wesentliche Rolle“ gespielt hat. Die neue Kennzeichnung soll auch auf die Haupt-App der Google-Tochter YouTube ausgeweitet werden.

Tippen Nutzer:innen auf das Label, öffnet sich ein Menü mit weiterführenden Informationen. Schließlich hätte die Hörer:innenschaft mitgeteilt, „dass sie Transparenz wünscht, wenn sie einen KI-generierten Titel hört“, wie es von dem Dienst aus Kalifornien heißt.

Zur Identifizierung entsprechender Titel arbeitet der Streaminganbieter mit Partnern aus der Musikbranche zusammen, zusätzlich setzt er eigene Erkennungswerkzeuge ein. Dabei gelten dieselben Kennzeichnungsprinzipien, die bereits für die Plattform YouTube im breiteren Sinne zum Einsatz kommen.

YouTube hatte seine Labels für KI-Inhalte erst im Mai 2026 überarbeitet. Wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag mitteilte, erscheint das Label für fotorealistische und wesentlich KI-veränderte Inhalte seitdem an auffälligerer Stelle: bei Langvideos direkt unter dem Player, bei Shorts als Overlay auf dem Video.

Zudem setzt YouTube Kennzeichnungen automatisch, wenn Creator den KI-Einsatz nicht angeben, die Systeme der Plattform aber eine erhebliche fotorealistische KI-Nutzung erkennen. Auf die Empfehlung eines Videos und seine Monetarisierung soll sich die Markierung nicht auswirken.