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Sirius will XM beim Satellitenradio Paroli bieten

Amerikas zweitgrößter Satellitenradio-Anbieter hat inzwischen über 500.000 Kunden. Damit rangiert Sirius zwar weiterhin deutlich hinter Marktführer XM, doch bis Jahresende will man den Vorsprung der Konkurrenz verkleinern. Womöglich mit Hilfe von Porsche.

Amerikas zweitgrößter Satellitenradio-Anbieter hat inzwischen über 500.000 Kunden. Damit rangiert Sirius zwar weiterhin deutlich hinter Marktführer XM, doch bis Jahresende will man den Vorsprung der Konkurrenz verkleinern. Sirius prognostiziert eine Million Abonnenten im Dezember 2004, XM liegt derzeit bei 2,1 Millionen Kunden. Beide Unternehmen bieten ein vergleichbares Angebot von jeweils rund 120 werbefreien Kanälen. Bei Sirius widmen sich 65 Sender unterschiedlichsten Musikrichtungen, bei XM sind es 68. Daneben gibt es bei beiden verschiedene Wortprogramme mit Nachrichten, Wetter, Sport, Comedy, Kinderunterhaltung und Verkehrsdiensten. Digitalfunk gilt in den USA als Wachstumssektor, der Wettbewerb zwischen den beiden größten Anbietern ist in vollem Gange. Beide Unternehmen buhlen seit langem um die Vorherrschaft in den PKWs. Nun hat Sportwagenhersteller Porsche beide Anbieter in sein Programm aufgenommen. Käufer eines Porsche Cayenne können künftig entscheiden, ob sie ihr Bose Sound System mit Sirius oder XM füttern wollen. XM gibt es dabei die ersten drei Monate kostenlos, Sirius verlangt schon zu Beginn des Satellitenabos 12,95 Dollar pro Monat. XM betreibt ähnliche Kooperationen bereits mit General Motors und Honda/Acura.

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