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Sirius wächst tiefrot

Sirius Satellite Radio, Nummer zwei im US-Digitalfunkmarkt, wächst weiter relativ ungesund. Im dritten Quartal konnte das Unternehmen zwar seine Umsätze mehr als verdreifachen, doch die Verluste übersteigen noch immer bei weitem die Einnahmen.

Sirius Satellite Radio, Nummer zwei im US-Digitalfunkmarkt, wächst weiter relativ ungesund. Im dritten Quartal konnte das Unternehmen zwar seine Umsätze mehr als verdreifachen, doch die Verluste übersteigen noch immer bei weitem die Einnahmen. Bis zum 30. September erwirtschaftete Sirius 66,8 Mio. Dollar, das sind rund 250 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Gleichzeitig stieg das Bilanzminus um 6,6 Prozent auf 180,5 Mio. Dollar. Damit machen die Digitalfunker fast dreimal so viel Verlust wie sie einnehmen.

Die Zahl der Abonnenten für das zumeist werbefreie Satellitenradio wuchs im dritten Quartal um 359.294 auf nun gut 2,17 Mio. Dauerkunden. Damit liegt Sirius weiterhin deutlich hinter dem Mitbewerber XM und seinen über fünf. Mio. Hörern zurück. Bis Jahresende will das Unternehmen drei Mio. Abonnenten vorweisen können. Speziell im vierten Quartal hofft Sirius auf Zuwächse, da ab Januar 2006 Howard Stern, Amerikas Radiostar Nummer eins, exklusiv bei Sirius zu hören sein wird.

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