Der amerikanische Satellitenradioanbieter Sirius hat das Geschäftsjahr 2006 mit verbesserten Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen. Das New Yorker Unternehmen steigerte die Erlöse um mehr als 150 Prozent von 242,2 Millionen Dollar im Jahr 2005 auf nun 637,2 Millionen Dollar. Gleichzeitig verbuchte Sirius allerdings einen Fehlbetrag von 1,1 Milliarden Dollar. Im Jahr zuvor hatte der Verlust noch 863 Millionen Dollar betragen.
Eine positive Tendenz signalisiert das vierte Geschäftsquartal mit verringerten Verlusten und verdoppelten Umsätzen. Für die drei Monate bis zum 31. Dezember gab Sirius einen Bilanzverlust von 245,6 Millionen Dollar bekannt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Fehlbetrag noch bei 311,4 Millionen Dollar. Die Einkünfte stiegen im selben Zeitraum von 80 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf nun 193,4 Millionen Dollar.
Die Zahl der Abonnenten kletterte im Jahr 2006 über die Marke von sechs Millionen und liegt damit um 82 Prozent höher als noch im Vorjahr. Demnach gewann Sirius im Jahresverlauf 2,7 Millionen neue Dauerhörer hinzu, so viel wie noch nie zuvor. Allerdings verabschiedeten sich prozentual auch mehr Hörer von ihren Abos, die Kündigungsrate stieg von 1,5 Prozent im Jahr zuvor auf zwei Prozent. Trotzdem fielen laut Sirius die pro neuem Kunden aufgewendeten Kosten im Jahresvergleich von 113 Dollar auf 103 Dollar.
Für das Jahr 2007 strebt Sirius laut CEO Mel Karmazin nun einen Anstieg der Abonnentenzahl auf mehr als acht Millionen Kunden und Umsätze in der Größenordnung von einer Milliarde Dollar an. Außerdem soll die Fusion mit XM unter Dach und Fach gebracht werden, für die noch die Genehmigung seitens der amerikanischen Wettbewerbshüter aussteht.





