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Sirius übertrifft eigene Erwartungen

Während Mitbewerber XM seine Prognosen knapp verfehlt hat, kann sich Sirius Satellite Radio damit brüsten, die Erwartungen übererfüllt zu haben. Im Jahr 2005 haben die Digitalfunker ihren Kundenstamm verdreifacht und rechnen für 2006 mit einem noch schnelleren Wachstum.

Während Mitbewerber XM seine Prognosen knapp verfehlt hat, kann sich Sirius Satellite Radio damit brüsten, die Erwartungen übererfüllt zu haben. Im Jahr 2005 haben die Digitalfunker ihren Kundenstamm verdreifacht und rechnen für 2006 mit einem noch schnelleren Wachstum. Fast 2,3 Mio. Neukunden konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr gewinnen, davon allein 1,1 Mio. im vierten Quartal. Die interne Zielsetzung für das letzte Jahresviertel lag nur bei 825.000 Abonnenten. Damit verfügt Sirius nun über 3,3 Mio. zahlende Dauerhörer.

Bis Ende des Jahres will das Unternehmen sechs Mio. Kunden vorweisen können. Hauptverkaufsargument bleibt Radiostar Howard Stern, der am 9. Januar erstmals sein Programm exklusiv bei Sirius sendet. Neben den 500 Mio. Dollar, die der Digitalfunker dem „Shock Jock“ für einen Fünfjahresvertrag zahlt, erhalten Stern und sein Agent Don Buchwald auch Firmenanteile. Wie erst jetzt bekannt wurde, überschrieb Sirius dem Duo zum Jahr 2010 gemeinsam 34,38 Mio. Stammaktien, die beim derzeitigen Kurs rund 220 Mio. Dollar wert sind. Stern und Buchwald können unter Umständen auch schon früher über die Papiere verfügen, sollte Sirius bestimmte Abonnentenzahlen erreichen.

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