Der amerikanische Satellitenradioanbieter Sirius hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr geringfügig nach oben korrigiert. Statt der zuletzt erwarteten 225 Mio. Dollar will das Unternehmen nun bis Jahresende 230 Mio. Dollar erwirtschaften. Über die möglichen Verluste machte Sirius keine neue Angaben, Anfang August ging CEO Mel Karmazin noch von einem Jahresminus in Höhe von 540 Mio. Dollar aus. Entgegen der Einschätzung von Analysten, die Sirius frühestens im Jahr 2008 in den schwarzen Zahlen sehen, rechnet Karmazin jedoch schon ab dem vierten Quartal 2006 mit einem positiven Cashflow.
Möglich soll das durch einen „starken Umsatzzuwachs“ im kommenden Jahr werden, wenn das neue Sirius-Zugpferd Howard Stern seinen Dienst antritt. Dann hofft Sirius auf zusätzlich steigende Abonnentenzahlen. Derzeit sind 2,08 Mio. Dauerhörer Kunden von Sirius, das sind rund 270.000 mehr als nach dem ersten Halbjahr. Bis Jahresende sollen es drei Mio. Kunden sein.





