Def-Jam-Gründer Russel Simmons hat seiner bereits mehrfach geäußerten Besorgnis über die Zukunft des HipHop-Labels unter der neuen Führung von Antonio L.A. Reid nun in einem offenen Brief an die Plattenindustrie Ausdruck verliehen. Seine Sorge gelte der Zukunft von Def Jam und der HipHop-Industrie als Ganzes. Er frage sich, ob das Vermächtnis Def Jams auch in Zukunft zum Wohle der Künstler und der HipHop-Kultur aufrecht erhalten würde, schrieb Simmons laut einem Bericht in der „New York Post“. Einem Simmons-Vertrauten zufolge gehe es Simmons vor allem darum, Künstler über die Rolle der Plattenfirma hinaus persönlich zu betreuen. Dies sei immer das Credo Def Jams gewesen. Dazu bräuchte es jedoch Leute, die „die Gesetze der Straße kennen“. Reids Background bei BMG Arista Records, wo er Stars wie Avril Lavigne, Usher und Outkast aufbaute, passe Simmons zufolge nicht zur HipHop-Kultur von Def Jam.
Simmons schreibt offenen Brief an die Plattenfirmen
Def-Jam-Gründer Russel Simmons hat in einem offenen Brief an die Plattenindustrie seiner Besorgnis über die Zukunft des HipHop-Labels Def Jam Ausdruck verliehen. Simmons fürchtet, dass unter dem derzeitigen Label-Chef Antonio „L.A.“ Reid die alte Def-Jam-Kultur verloren geht.





