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„Silvesterstadl“ wieder vor André Rieu

Den traditionellen Wettbewerb zwischen dem ARD-„Silvesterstadl“ und André Rieus Musikshow im ZDF konnte der Stadl für sich entscheiden.

Den traditionellen Wettbewerb zwischen dem ARD-„Silvesterstadl“ und André Rieus Musikshow im ZDF konnte der Stadl für sich entscheiden. Den ersten Silvesterstadl mit dem neuen Moderator Andy Borg verfolgten in der Silvesternacht 4,74 Millionen. Damit holte die ARD eine Quote von 22 Prozent.

Die fünfstündige Show, die live aus Innsbruck übertragen wurde, lag damit sogar über dem „Silvesterstadl 2005“, mit dem sich Borgs Vorgänger Karl Moik verabschiedet hatte. Damals hatten 4,33 Millionen für einen Marktanteil von 20,3 Prozent gesorgt.

Die „Champagnermelodien“ von André Rieu, die das ZDF am Silvesterabend ausstrahlte, erreichten bei einem Marktanteil von 15 Prozent nur 3,23 Millionen. Damit lag der niederländische Geiger und Bandleader wie in den Vorjahren trotz einer guten Quote wieder hinter dem „Musikantenstadl“. Das ZDF verzeichnete zudem auch mit den anderen Musikshows am Abend des 31. Dezember gute Quoten. So kam das „Das große Silvester-Hit-Festival“, das Dieter Thomas Heck moderierte, auf 2,04 Millionen Zuschauer und eine Quote von 12,8 Prozent. Und nach Mitternacht schalteten 2,06 Millionen bei der zweiteiligen ZDF-Kultnacht „Disco Fever“ und „The Best Disco In Town“ ein, was dem Mainzer Sender zu später Stunde noch Quoten von 12,6 Prozent für den ersten und 17,6 Prozent für den zweiten Teil einbrachte.

Bereits am frühen Abend hatte die ARD mit einer weiteren Musiksendung gepunktet. Sie hatte unter dem Titel „Udo Jürgens Live 2006“ einen 50-minütigen Zusammenschnitt des Konzerts gezeigt, das der Sony-BMG-Künstler am 6. November 2006 in der Hamburger Color Line Arena gegeben hatte. Dafür interessierten sich bei einer Quote von 9,5 Prozent 2,01 Millionen Zuschauer. Mit diesen Werten lag Udo Jürgens etwa vor dem Silvesterspecial von „tv total“, das nur 1,05 Millionen Menschen sehen wollten. Stefan Raab und seine Gäste erzielten für ProSieben einen Marktanteil von 4,9 Prozent.

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