In einem Tantiemenbetrugsfall aus dem vergangenen Jahr haben sich die drei Verdächtigen nun schuldig bekannt. Eine Mitarbeiterin der US-Urheberrechtsgesellschaft Songwriters Guild of America (SGA) hatte mithilfe ihrer Tochter und ihres Neffen mehr als 1,2 Mio. Dollar veruntreut.
Marsha Aiken war von Ende 2001 bis August 2005 für die SGA als Royalty Manager tätig, bevor die Unterschlagung auffiel. Die 54-Jährige hatte ihrem Neffen Anthony Ray Tantiemenschecks in Höhe von insgesamt 802.721 Dollar zukommen lassen, ihrer Tochter schickte Aiken Schecks in Höhe von 444.791 Dollar.
Alle drei haben vor Gericht inzwischen ihre Beteiligung an dem Komplott zugegeben und hoffen durch das Geständnis auf Strafmilderung. Aiken muss dennoch mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen. Das Urteil wird voraussichtlich am 18. Dezember verkündet.
Die SGA vertritt rund 5000 Autoren und Komponisten und nimmt jährlich knapp 16 Mio. Dollar an Tantiemen für ihre Mitglieder ein.





