Recorded & Publishing

Seatwave kontra Lieberberg

Veranstalter Marek Lieberberg hat per anwaltlicher Verfügung untersagt, dass über die Sekundär-Ticketbörse Seatwave Karten aus zweiter Hand für Rock am Ring verkauft werden. Seatwave-Chef Veit Spiegelberg mag das nicht akzeptieren und spricht von „mafiösen Methoden“. Lieberberg kontert mit der Androhung weiterer rechtlicher Schritte.

Wie Seatwave Deutschland verlauten lässt, hat die Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK) per anwaltlicher Verfügung untersagt, dass über die Sekundär-Ticketbörse Karten aus zweiter Hand für das von MLK bereits als ausverkauft gemeldete Festival Rock am Ring verkauft werden. Seatwave-Chef Veit Spiegelberg mag das nicht akzeptieren: „Wir stellen uns gegen diese mafiösen Methoden“, so Spiegelberg. „Wie kann ein Konzert- oder Festivalveranstalter den Handel mit Tickets aus zweiter Hand verbieten? Jedes Ticket, das gekauft worden ist, soll auch weiterverkauft werden können“, fordert Spiegelberg. „Wir sind eine Kartenbörse von Fan zu Fan – und das werden wir auch bleiben“, betont der Seatwave-Chef, der Veranstalter anprangert, die „hier nur die eigenen Pfründe schützen wollen.“

Neugierig?

Jetzt als Abonnent anmelden und weiterlesen.

Du hast noch kein Abo? Dann hol dir jetzt das Digitalabo für nur 39,90 Euro pro Monat.

Anmelden