“Seit Herbst vergangenen Jahres haben die digitalen Verkäufe deutlich angezogen, gerade bei Bands wie Whitesnake und Motörhead“, berichtet Olly Hahn, zuständig für das Produktmanagement, A&R und die Promotionkoordination bei Steamhammer/SPV. „Der Anteil bewegt sich je nach Veröffentlichung zwischen fünf und zehn Prozent mit deutlicher Tendenz nach oben.“ Auch Harry Landje, Director Sales Marketing bei Roadrunner Records, verzeichnet ein wachsendes Interesse an Downloads: „Die digitalen Verkäufe ziehen insgesamt an, gerade bei Bands wie Slipknot und Airbourne lagen sie weit über den bisher üblichen Prozentzahlen.“ Diese Erfolge im digitalen Bereich wollen die Branchenkenner jedoch nicht überbewerten, denn insgesamt befindet sich der Metalmarkt in einer schwierigen Situation. „Die Rezession ist auch im Metalbereich angekommen“ sagt Hahn. „Die Leute kaufen inzwischen sehr gezielt ein. Darum muss man nach wie vor sehr auf die Wertigkeit des Produkts und der Verpackung achten.“
Schwerpunkt Metal: Downloads gewinnen an Bedeutung
Bis vor kurzem spielten Digitalverkäufe im Metalsegment noch keine entscheidende Rolle, im Durchschnitt betrug ihr Anteil um die fünf Prozent. Doch langsam scheint sich in Bezug auf Downloadverkäufe auch im Metalmarkt etwas zu bewegen.






