Recorded & Publishing

Schwenzer plädiert für höhere Videolizenzen

Im Streit um die Höhe der Vergütungen von Videostreams meldet sich Oliver Schwenzer zu Wort: Der EMI-Verlagsmanager fordert eine deutlich höhere Basisvergütung und ein Ende der polemischen Vorwürfe, dass die Kosten für die Vergütung der Kreativen neue Geschäftmodelle „killen“ würden.

Im weiter schwelenden Streit um die Höhe der Vergütungen von Videostreams meldet sich Dr. Oliver Schwenzer zu Wort: Als Senior Vice President und Deputy General Counsel Europe von EMI Music Publishing fordert Schwenzer in einem Beitrag für den Berliner „Tagesspiegel“ eine Einigung zwischen Rechteinhabern und Portalbetreibern auf eine deutlich höhere Basisvergütung. Es müsse Schluss sein mit polemischen Vorwürfen, nach denen die Kosten für die Vergütung der Kreativen neue Geschäftmodelle oder Videoportale „killen“ würde, unterstreicht Schwenzer: „Komponisten und ihre Interessenvertreter müssen nicht jedes beliebige Geschäftsmodell um jeden Preis mitmachen. Musik hat einen Basiswert.“ Dieser werde aber „deutlich unterschritten“, wenn „für Milliarden Musikvideo-Abrufe am Ende ein paar tausend Euro ausgezahlt werden sollen, von denen noch nicht mal ein einziges professionelles Video produziert werden könnte“, schreibt Schwenzer.

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