Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der DEAG – Deutsche Entertainment AG und Veranstalter der Konzerte der Rolling Stones in Deutschland, hat Berichte über schleppende Ticketverkäufe zurückgewiesen. „München war dreimal ausverkauft, im Stadion waren 60.000 Zuschauer, in der Olympiahalle 15.000. Wer sich die Berichte in den Medien anguckt, hat eher das Gefühl, dass das Interesse zugenommen hat. Ich schätze, dass ingesamt zwischen 450.000 und 500.000 Tickets verkauft werden. Mehr geht nicht“, erklärte Schwenkow im Gespräch mit musikwoche. Der DEAG-Chef ist sich sicher, mit den Stones die „erfolgreichste Tournee des Jahres, gemessen am Umsatz“ zu veranstalten.
Interessantes wusste Schwenkow auch zur Meldung, dass für das Konzert der Band in Berlin preisreduzierte Tickets (musikwoche.de berichtete bereits am 4. Juni) verkauft werden. „Ich möchte eins klarstellen: Es gibt keine Ticketpreis-Senkung. Was es gibt, sind Theaterkassen, die vor lauter Gier mehr Karten bestellt haben, als Vorbestellungen vorlagen. Diese Theaterkassen sitzen jetzt auf wenigen hundert Tickets und verkaufen sie preisreduziert. Ich kann Ihnen verbindlich versichern, dass wir keine einzige Karte mit Rabatt verkauft haben. Ich bin wirklich sauer, dies wird Konsequenzen haben“, meint Schwenkow. Und auch die Meldungen über den Unmut der Medien-Kooperationspartner wies er zurück: „Die Kooperationen funktionieren allesamt hervorragend. Ich verstehe nicht, warum sich ein einzelner Sender jetzt beschwert, denn die Bedingungen waren immer klar.“






