Recorded & Publishing

Schweizer Musikwirtschaft beschleunigt Talfahrt

Die Mitgliederfirmen der IFPI Schweiz mussten 2011 ein Umsatzminus von knapp 16 Prozent verkraften. In seiner Jahresbilanz kritisiert der Verband auch die „Laissez-faire-Haltung“ der Schweizer Politik.

Die Mitgliederfirmen der IFPI Schweiz mussten 2011 ein Umsatzminus von knapp 16 Prozent verkraften. Die Umsätze aus dem Tonträgergeschäft in der Schweiz gingen um 23,2 Millionen Schweizer Franken auf 124,1 Millionen Franken oder umgerechnet rund 103 Millionen Euro zurück. Auch das Plus von 18 Prozent im Digitalbereich konnte die physischen Einbußen nicht kompensieren. Von 26,3 Millionen Franken auf 31,1 Millionen Franken stieg hier der Umsatz. Dem steht jedoch ein Rückgang von 28 Millionen Franken bei den physischen Tonträgern gegenüber. 2010 war der Gesamtumsatz bereits um zwölf Prozent auf 147,3 Millionen Franken gesunken.

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