Nach neun Monaten weist der schwedische Branchenverband GLF ein Plus von 1,9 Prozent nach verkauften Exemplaren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus. Nach Umsätzen verzeichnet der GLF allerdings ein Minus von 3,3 Prozent. Zum Halbjahr lagen die in der GLF vereinigten Firmen noch um elf Prozent nach Stückzahlen und um 2,3 Prozent nach Umsätzen über dem Vorjahresergebnis. Während die Zahl der verkauften CD-Alben nach neun Monaten nur gering über dem Vorjahr liegt, gaben die Umsätze mit diesem Format um 4,4 Prozent nach, bei Singles schlagen Einbrüche von fast 17 Prozent nach Stückzahlen und von 18,3 Prozent nach Umsätzen zu Buche. Gleichzeitig profitiert die Branche Schwedens vom DVD-Boom: Bei einem Umsatzplus von rund 195 Prozent stieg die Zahl der verkauften Musik-DVDs in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres um 222 Prozent. Bei 97.000 verkauften Exemplaren rangiert das Format zwar vor der Vinyl-LP mit 32.000 Einheiten, aber noch hinter der MC mit 170.000 Exemplaren; CD-Singles kommen auf knapp 2,4 Millionen Einheiten, CD-Alben auf fast 15 Millionen Stück.
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