Recorded & Publishing

Schwache Musikkonjunktur lässt Hastings-Bilanz stagnieren

Die US-Einzelhandelskette Hastings hat das erste Halbjahr mit einem leichten Umsatzplus und zweistelligen Einbußen beim Nettogewinn abgeschlossen. Einbrüche beim Tonträgerabsatz wurden aufgefangen von Games-, DVD- und Elektronikverkäufen.

Die texanische Medieneinzelhandelskette Hastings Entertainment hat ihr erstes Geschäftshalbjahr mit einem leichten Umsatzplus und zweistelligen Einbußen beim Nettogewinn abgeschlossen. Einbrüche beim Tonträgerabsatz wurden dabei aufgefangen von Games-, DVD- und Elektronikverkäufen. In den sechs Monaten bis zum 31. Juli nahm Hastings 257,6 Millionen Dollar ein – ein Zuwachs um 1,5 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007. Doch der Gewinn schrumpfte um 16,2 Prozent auf nur noch 3,65 Millionen Dollar. Vor allem das zweite Quartal drückt auf die Bilanz: Umsätze von 125,7 Millionen Dollar (minus 0,2 Prozent) stehen einem Nettoergebnis von 660.000 Dollar (minus 64,7 Prozent) gegenüber. Der Gewinneinbruch im zweiten Quartal lag auch an einer Neuausrichtung der Preisstrategie für Gebraucht-DVDs, die in einer Abschreibung von 200.000 Dollar und der Verfehlung der eigenen Erwartungen resultierte. Hastings verkaufte vor dem Hintergrund der US-Wirtschaftskrise streckenweise Recent Releases zum Dumping-Preis von 1,99 Dollar.

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