“Ich glaube nicht, dass Jazz im Kommen ist“, sagte Trompeter Till Brönner am Abend des 10. Juni im Ellington Hotel in Berlin-Charlottenburg. Das läge auch an „Grabenkämpfen“ in der Szene. „In den letzten 20 Jahren ist im Jazz zu wenig passiert, neue Stars fehlen“, konstatierte Christian Kellersmann, Managing Director Universal Music Classics & Jazz. „Deutschland hat mehr Klassik im Blut als Jazz“, so seine Einschätzung; neue Impulse blieben derzeit aus.
Schulterschluss der Szene beim Jazz-Konvent
Die Zukunft des Jazz in Deutschland stand auf der Agenda des 1. Jazz-Konvents, zu dem die DEAG zusammen mit ACT eingeladen hatte. Eine hochkarätige Runde beantwortete die Frage „Wird Jazz richtig populär?“ aber eher pessimistisch, allen Erfolgen von Norah Jones, Till Brönner oder Roger Cicero zum Trotz.






