Die Musikbranche sieht laut Oliver Schulten, Geschäftsführer der Deutsche Phono-Akademie, „sehr guten Zeiten“ entgegen. In der aktuellen Krise sei ein Wendepunkt erreicht. Allerdings betonte Schulten am 27. April bei seiner Vorlesung im Rahmen der forward2business-Zukunftsuniversität in Leizig, dass man sich von „alten Modellen“ verabschieden müsse, da neue Generationen ganz anders mit der Musik umgehen würden, als es die Branche etwa aus dem Umgang mit den 50-jährigen Kunden und deren Orientierung auf das haptische Produkt CD gewöhnt sei. Wer die „CD über ihren Zenit hinaus retten“ wolle, müsse sich auch auf ältere Zielgruppen konzentrieren, erläuterte Schulten. Hier gäbe es durch die Generationsveränderungen ein bisher durch Musik- und Werbeindustrie vernachlässigtes Potenzial. Allerdings bezweifelte Schulten, dass die Teenager von heute noch mit den alten Modellen der Branche zu erreichen seien. Vielmehr rechnet er damit, dass die künftigen Geschäfte der Musikindustrie vor allem in Zusammenarbeit mit anderen Industrien entstehen.
Schulten sieht gute Zeiten kommen
Die Musikbranche sieht laut Oliver Schulten, Geschäftsführer der Deutschen Phono-Akademie, „sehr guten Zeiten“ entgegen. Allerdings betonte Schulten im Rahmen der forward2business-Zukunftsuni, dass man sich von „alten Modellen“ verabschieden müsse.






