Die Jahreszahlen 2005 der DEAG – Deutsche Entertainment AG sind zwar noch nicht veröffentlicht, doch der Vorstandsvorsitzende Peter Schwenkow sieht ebenso positiv auf das vergangene wie auf das laufende Jahr und erwartet „schöne schwarze Zahlen“.
In einem Interview mit dem Börsen-Blatt „Der Aktionär“ äußert sich Schwenkow nicht nur zu den von „Börse Online“ gestreuten Behauptungen bezüglich des Verhältnisses zu Impresario Marcel Avram und des Standings der DEAG im Rock- und Pop-Segment, sondern auch zu den noch nicht veröffentlichten Jahreszahlen 2005. Schwenkow bestätigt, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass Firmenwertabschreibungen das Ebit belasten werden. Entsprechende Befürchtungen, die von interessierter Seite im Markt geschürt werden, seien völlig unbegründet.
Weiter prognostiziert Schwenkow, der demnächst auch in der Berliner Lokalpolitik von sich reden machen will, Gewinne für 2006: „Steigende Umsätze, schöne schwarze Zahlen und viele strategische Weichenstellungen. Im Detail heißt das, dass die DEAG so gut da steht wie seit Jahren nicht mehr. Wir sind bestens durchfinanziert für all unsere Projekte.“
Neben einer „prall gefüllten Pipeline“ im Rock- und Popsegment erwartet der DEAG-Chef, der sich selbst am liebsten als „Kulturunternehmer“ bezeichnet, Gewinne im lukrativen Klassik-Markt. „Bei Klassik bauen wir unser Geschäft aus, Entertainment One/Global wird in diesem Jahr beispielsweise das Konzert von Anna Netrebko in Wien veranstalten und Classical Spectacular. Der Klassikbereich bei der DEAG wird im laufenden Jahr um rund 50 Prozent wachsen.“
Auch die Allianz der DEAG mit US-Ticketing-Gigant Ticketmaster hat sich laut Schwenkow bereits gelohnt: „Ticketmaster Deutschland hat schon für das abgelaufene Geschäftsjahr positive Ergebnisbeiträge bei der DEAG geliefert.“






