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Schärferes Vorgehen von US-Politikern gegen P2P erwartet

Auf der Billboard Digital Entertainment Conference in Los Angeles wurde der Einfluss der Politik auf die digitale Entertainmentwirtschaft diskutiert. Anlass der Diskussion war das Vorgehen der US-Regierung gegen Tauschbörsenbetreiber.

Auf der Billboard Digital Entertainment Conference in Los Angeles wurde der Einfluss der Politik auf die digitale Entertainmentwirtschaft diskutiert. Anlass der Diskussion war das Vorgehen der US-Regierung gegen Tauschbörsenbetreiber. RIAA-Chef Mitch Bainwol erklärte, er sei zuversichtlich, dass der Oberste Gerichtshof der USA zugunsten der Entertainmentbranche entscheiden und damit die Urteile der Gerichte revidieren werden, die Tauschbörsenbetreiber über mehrere Instanzen von der Verantwortung für die Taten ihrer Nutzer freigesprochen hatten. „heise online“ zufolge hält Bainwol ein Verbot freier Tauschbörsen für unausweichlich. Auch der US-Kongressabgeordnete Howard Berman erwarte schärfere Gesetze gegen P2P-Anbieter und -Nutzer. „Der Kongress wird dieses Thema nicht ignorieren“, meinte Berman. Dennoch sei kein Richtungswechsel in Sachen Urheberrecht aufgrund der gewachsenen Macht der Republikaner im US-Parlament zu erwarten, da Urheberrechtsfragen Berman zufolge meist keine parteipolitischen Fragen seien.

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