Die Erfolgsgeschichte der Sanctuary Group setzt sich nahtlos fort: Zum Ende des ersten Geschäftshalbjahres (31. März 2004) glänzt die unabhängige britische Musikfirma mit einem Umsatz von 89 Mio. Pfund (133 Mio. Euro) – ein Plus von 41 Prozent. Der Vorsteuergewinn stieg um 15 Prozent auf nunmehr 6,9 Mio. Pfund (10,3 Mio. Euro). Selbst im weltweit kriselnden Tonträgergeschäft kann sich Sanctuary mit einem 17-prozentigen Umsatzplus brüsten (60,9 Mio. Euro), wobei das Tonträger-Ebitda um neun Prozent auf 7,5 Mio. Pfund (11,2 Mio. Euro) wuchs. Sanctuary-Chef Andy Taylor führt diese Zuwächse vor allem auf Veröffentlichungen wie „Room On Fire“ von The Strokes, „Dear Catastrophe Waitress“ von Belle & Sebastian oder „You Are The Quarry“ von Morrissey zurück. Noch beeindruckender schloss der Geschäftsbereich Artist Services ab, zu dem Sanctuary Live Entertainment und Künstler-Management zählt. Dort wuchs der Umsatz um 86 Prozent auf 45,6 Mio. Pfund (68,2 Mio. Euro), das Ebitda stieg gar um 110 Prozent auf 2,1 Mio. Pfund (3,1 Mio. Euro). Finanzchef Mike Miller sagte bei der Präsentation der Zwischenbilanz, dass das Wachstum im Tonträgerbereich unter anderem ein Ergebnis des ausgewogenen Künstlerstamms ist: „Majors haben einfach nicht die richtige Künstlermischung in ihrem Repertoire. Vor 15, 20 Jahren hatten sie noch eine Reihe von Künstlern mit lang anhaltenden Karrieren, aber das ist spätestens seit den 90ern nicht mehr so.“ Miller verwies neben den Topsellern auf Titel von Alison Moyet, Lynyrd Skynyrd oder Saint Etienne, die auch in Zukunft für gute Zahlen bei Sanctuary sorgen sollen. Obendrein will das Unternehmen weitere Verlagskataloge aufkaufen und vertragslose Künstler signen, um das Repertoire abzurunden. Mit Blick auf das traditionell stärkere zweite Geschäftshalbjahr gab sich Andy Taylor auch für die kommenden Monate sehr zuversichtlich.
Sanctuary wächst erneut gegen den Trend
Die Erfolgsgeschichte der Sanctuary Group setzt sich nahtlos fort: Zum Ende des ersten Geschäftshalbjahres glänzt die unabhängige Musikfirma mit einem Umsatzplus von 41 Prozent. Der Vorsteuergewinn stieg um 15 Prozent.






