Recorded & Publishing

Sanctuary steigert Umsatz um 44 Prozent

Im Geschäftsjahr 2002 legte die Sanctuary Records Group beim Umsatz weltweit um 44 Prozent zu und konnte auch in Deutschland den Umsatz um 16 Prozent steigern.

Im Geschäftsjahr 2002 verbesserte die Sanctuary Records Group ihren Umsatz von 82,3 Millionen britische Pfund im Jahr 2001 auf 118,1 Millionen Pfund im Jahr 2002. Dabei legte Sanctuary beim Lieferumfang um 14 Prozent und beim Kernumsatz der Plattenfirma um 26 Prozent zu. Und auch in Deutschland wuchs die Firma: Im vergangenen Jahr konnte die deutsche Dependance von Sanctuary unter der Leitung von Antje Lange die Umsätze um mehr als 16 Prozent steigern und setzte 23 Prozent mehr CDs als im Vorjahr ab. „Alle Musikfirmen sind jetzt gefragt, kreative, originelle und die Zeit überdauernde Produkte zu veröffentlichen, um den geänderten Bedürfnissen der Konsumenten Rechnung zu tragen“, mahnt Sanctuary-Chef Andrew Taylor an. Die Stärke von Sanctuary sieht der Executive Chairman „vor allem darin, den Käufern von Musik einerseits hohe Qualität etablierter Künstler zu bieten und andererseits junge Musikgruppen wie etwa die Libertines vom Label Rough Trade aufzubauen“. Darüber hinaus sei Sanctuary „wahrscheinlich als einzige unabhängige Firma in Europa“ in der Lage, Künstlern eine Partnerschaft anzubieten, die weit über einen Plattenvertrag hinaus geht. Damit spielt Taylor auf die ebenfalls unter dem Konzerndach von Sanctuary angesiedelten Firmen in den Bereichen Merchandise, DVD/Video, Buchverlag, Musikverlag, Management und Booking Agentur an.